dadaBLUES JOE

Linolschnitt Druckgrafik von Joachim "Joe" Harmut


Joachim “JOE” Harmut

über 40 Jahre Blues und Kunst

 

Ich habe von DadA kein Programm übernommen, sondern Fragmente heraus gezogen, z.B. Lärm-Musik, die im Dadaismus eine Rolle spielte oder die Form der Lautgedichte, wo sinnlose Unworte aufgesagt, herausgeschrieen und gesungen wurden. Ich zitiere nicht die phonetische Abstraktion der Lautgedichte, sondern benutze Einzelworte,  Alltagssprache, die sich durch Wiederholungen ihren musikalischen Rhythmus holen.
Beispiel Songtext: DAS IST ALT - DAS IST NEU - DAS IST DA - DAS IST DADA

Diese Worte, die auf wenige Buchstaben reduziert sind, haben ihre eigene Kraft und werden Teil meiner Musik. Ich benutze Silben nicht wie Skat-Gesang im Jazz, sondern möchte mindestens  ein  sinnvolles  Wort  transportieren,  das  ich  dann  wiederhole,  wie  im  Titel: war  is'  wahr,   it  is  war,  ist  wahr.

LoFi-Music gehört ebenfalls zum dadaBLUES Konzept. Ich arbeite unter anderem mit Geräten, die nur LoFi Aufnahmen ermöglichen oder Klänge erzeugen die HiFi nicht realisierbar wären.  Außerdem ist LoFi eine Hommage an die Avantgarde der mechanischen Tonspeicherung, elektronischen Musik und des Radio. Da gehörten Soundschwankungen zum Alltag. Ich habe in den 50er/60er Jahren Elvis, Stockhausen, John Cage nie HiFi gehört.

 

Improvisation und Komposition

Ich spiele auf der Gitarre eine Bass- oder Rhythmusfigur, zeichne diese per Fußschalter mit dem Echo-Loop-Sampler auf und lasse diese Loop als Background laufen. Anschließend improvisiere ich melodisch darüber und schichte die Sounds und Noten zu Clustern. Diese Technik ist für mich ein kompositorisches Hilfsmittel, um Songs zu entwickeln. Beispielsongs:  Drippin’ Note,  Runnin’ Blues. Wenn ich dazu Gesang improvisiere, schreibe ich die Worte hinterher auf, mache daraus einen Text, entwickle den Song oder lasse die entstandene Musik für sich stehen. Ich mache auch Sessions mit befreundeten Musikern, die Texte und Songs komponiere ich jedoch allein. dadaBLUES ist Kunstmusik, die sich mit meinen Bildern zu Multi-Media verbindet.

Ich mache Multi-Media und Art-Rock seit 1971. DadA lebt - DadA blüht! dadaBLUES JOE Seit 2002 mache ich wieder Blues, Skiffle, Rockmusik mit meiner Band VanillaBlues und dem Jo Martin Trio.

 

JOE macht seit 1961  Skiffle-, Blues- und Rockmusik

Der Wahldüsseldorfer stammt aus Essen-Kettwig und gehört zu den Urgesteinen des Blues an Rhein und Ruhr. Joe spielte in den 60er Jahren 200 Gigs im Jahr in Clubs, Bars, Tanzlokalen. Seit den 70er Jahren macht JOE Elektronik-Art-Rock in Düsseldorf, Köln und produziert in seinem Atelier Druckgraphiken, Künstlerbücher. Ausstellungen im In- und Ausland. Kunsthallen, Galerien, Museen, Büchereien, int. Kunst- und Buchmessen. Veröffentlichungen in Büchern, Kunstkatalogen, Literatur-Jahresschriften. Seit 1995: experimenteller dadaBLUES


JOE:
Gesang, Gitarre, Bass, Drums, Ukulele, Bluesharp, Kazoo, Keyboard, Sampler, Drumcomputer, Tongenerator, Ringmodulator, Netzbrummen, Natursounds, Hammer, Säge u.a. Recording: LoFi-Diktiergerät, Mono-Kassettenrecorder, Digitalrecorder, 4 Spur Recorder im Wohnzimmer, Atelier, Proberaum, Studio und Live.


Fünf  Nr.1 Hits  2001-2003 in den mp3 Jazz/Rock Charts, über 30.000 downloads.

CD: JOE BLUES BAND
CD:  total crazy “this trash is music”
CD: VanillaBlues
CD: dadaBLUES JOE

 

INFO - 2005  © Joachim “JOE” Harmut              


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